Ausstellungen

Hier Brenz! Feuer und Flamme für Reformation

Skulpturenweg vom 7. Mai bis 31. Oktober 2017 in Weil der Stadt

In und um den historischen Ortskern von Weil der Stadt können Besucher rund 20 Kunstwerke besichtigen. Der Geist des Aufbruchs, der damals neuen Vorstellung des mündigen Bürgers und das Fanal der Freiheit – all das wurde in figurativer, abstrakt-symbolischer oder installativer Bildsprache umgesetzt. Es gibt keinen vorgegebenen Weg, die einzelnen Werke können ganz nach Wunsch und Neugier anhand eines Plans, den Sie in der Stadt- und Tourist-Information Weil der Stadt erhalten, aufgesucht werden. Sie sind alle in einem Umkreis von einem Kilometer aufgestellt und damit ohne große Wegstrecken zu erreichen.

Ein kostenloser Übersichtsplan zeigt, was Sie wo in Weil der Stadt finden. Außerdem wird – gegen eine geringe Schutzgebühr – ein Booklet die einzelnen, teilweise speziell für den Weg geschaffenen Kunstwerke erläutern. Auch dieses Booklet erhalten Sie bei der Stadt- & Tourist-Information zu den nebenan aufgeführten Öffnungszeiten.

In unserer Bildergalerie finden Sie einige Bilder von den Skulpturen.

Veranstalter: Ev. Kirchengemeinden Weil der Stadt und Ev. Landeskirche Württemberg, Landratsamt Böblingen und Stadtverwaltung Weil der Stadt 

Veranstaltungsort: Stadtkern von Weil der Stadt, Start am Marktplatz 5, 71263 Weil der Stadt 

Kontakt: Stadt & Tourist-Info der Stadt Weil der Stadt, 07033 521-133, touristinfodontospamme@gowaway.weil-der-stadt.de 

DownloadHierBrenz_WeilderStadt_FlyerReformationsweg2017.pdf (2,45 MB)

Luther kommt nach Württemberg – Berührungen, Wirkungen und Bilder: im Herbst 2017 in Lauffen

Mit der Ausstellung „Luther kommt nach Württemberg“ feiert die evangelische Landeskirche in Württemberg das 500. Reformationsjubiläum. Die Ausstellung zeigt Relikte der Berührungen Luthers mit Württemberg und erzählt ihre Geschichten.

Ort der Ausstellung war im Frühling 2017 die Stuttgarter Schlosskirche, der erste neugebaute evangelische Kirchenraum in Württemberg. Ab September wird die Ausstellung in Lauffen am Neckar gezeigt und damit am Ort der für Herzog Ulrich siegreichen Schlacht, nach der er die Gedanken der Reformation in Württemberg einführen konnte.

Ein bebilderter Ausstellungskatalog ist als "Austellung zum Mitnehmen" für 8 € gedruckt erhältlich unter archivdontospamme@gowaway.elk-wue.de.

Dauer: 10. September – 17. November 2017
Ort: Museum im Klosterhof, Lauffen am Neckar
Öffnungszeiten: Samstags & sonntags, 14-17 Uhr


Kontakt:
E-Mail: Archivdontospamme@gowaway.elk-wue.de
Klosterhof 4
74348 Lauffen a. N.
Tel.: 07133 / 12 22 2 

Eintritt frei

www.lutherkommt-ausstellung.de

bibliorama Stuttgart - „Die Bibel – durch die Muttersprache ins Herz… da weht Freiheit.“

Vom 5. Mai bis 8. Oktober 2017 zeigt das „bibliorama – das bibelmuseum stuttgart“ in Zusammenarbeit mit der Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft sowie dem Gustav-Adolf-Werk Württemberg erstmals die Sonderausstellung zum Thema „Die Bibel – durch die Muttersprache ins Herz… da weht Freiheit.“

Mit dieser Sonderausstellung eröffnet das „bibliorama“ seinen Museumsbesuchern die Möglichkeit, vielfältigen Spracherfahrungen und Spracherlebnissen der weltweiten Bibelübersetzung auf die Spur zu kommen. Wie klingt die Bibel in verschiedenen Sprachen, z.B. auf Arabisch, Spanisch, Slowenisch oder Italienisch? In wie viele „Muttersprachen“ ist die Bibel inzwischen bereits übersetzt worden? Was bedeutet es, Bibeltexte in der eigenen Sprache lesen zu können?

Die Hintergründe und Bedeutung der Bibelübersetzung und -verbreitung werden in Bildern, Filmen und Texten erklärt. Fremdsprachige Bibeln sind als Originale in der Ausstellung ausgelegt. Organisationen, die sich - mit unterschiedlichen Schwerpunkten - der Bibelübersetzung widmen, werden ebenso vorgestellt.

bibliorama - das bibelmuseum stuttgart
Büchsenstraße 37
70174 Stuttgart
Tel.: 0711/7181-274 (9-14 Uhr) 

 

„500 Jahre Spuren der Reformation“ in Holzgerlingen

"Was eint? – Was trennt?" Sonderausstellung im Heimatmuseum der Stadt Holzgerlingen

Die Ausstellung hat als zentrale Themen die „Ökumene“ und die drei Errungenschaften der Reformation. Hierunter verstehen wir die gemeinsame Hochsprache Deutsch, die Freiheit des Christenmenschen und vor allen Dingen die Bildung.

Mit der Erfindung der Druckerpresse und durch die Reformation wurde die Bildung erstmals in Europa in die Breite getragen. Die Reformation hatte den Anspruch, jeder Gläubige solle seinen persönlichen Zugang zum Heil erlangen, indem er die Heilige Schrift liest. Damit setzte eine Wissensrevolution ein, die bis heute den Wohlstand und die Demokratie begründet, wie wir sie im Westen kennen. Nur der Gebildete stellt Fragen.

Exponate zeigen den Bilder- und Symbolreichtum der katholischen Kirche und „auf der anderen Seite“ die Wortmächtigkeit und Musik in der evangelischen Kirche. Ein ökumenisch gestalteter Altar übernimmt die ökumenische Brückenfunktion.

Touchscreens lassen Glockengeläut und Kirchenlieder erklingen, geben aber auch auf Anforderung Aufschluss über den Bildungsauftrag des evangelischen Pfarrhauses, die Elitenbildung in den Klosterschulen für den Pfarrernachwuchs und das Trennende zwischen den christlichen Kirchen.

Beim „Baum der Ökumene“ kann jeder seinen ganz persönlichen Wunsch auf einen Zettel schreiben und ihn dort aufhängen.

 

Begleitprogramm:
Vorträge, Theater, Exkursionen. Das Begleitbuch zur Ausstellung wird mit dem Eintritt von 3.- € erworben. Weitere Informationen und das umfangreiche Begleitprogramm entnehmen Sie diesem Flyer: 500 Jahre Spuren der Reformation (PDF 539 KB)

Führungen:
für Gruppen nach Voranmeldung täglich einschließlich Sonn- und Feiertage.
Anmeldung werktags (07031)-6808-0

Ausstellungsteam:
Heinz Lüdemann
Dr. Dieter Schittenhelm
Tabea Dölker, Mitglied der Landessynode
Pfarrer Traugott Meßner
Pastor Robert Hoffmann
Dekan Anton Feil

Kontakt:
Heinz Lüdemann, E-Mail: 
HeinzLDMdontospamme@gowaway.t-online.de (0170 757 7 902)
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Reformation Erleben

Relief, ev. Stadtkirche Bietigheim-Bissingen © Stadtmuseum Hornmoldhaus Bietigheim-Bissingen Foto: Wolfgang Eisele, Steinheim

Sonderausstellung im Stadtmuseum Hornmoldhaus 30. April bis 5. November 2017

Das Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen zeigt im Jubiläumsjahr, Spuren der Reformation vor Ort und in der Region. Anknüpfungspunkt für personale Dimensionen des Reformationsgeschehens vor Ort ist Sebastian Hornmold, der im Januar 1500 in Bietigheim zur Welt kam.

Es ist wenig nachvollziehbar, ob und wann der zur Zeit des Thesenanschlags 17-jährige Sebastian Hornmold über die 95 Thesen gegen den Ablasshandel etwas erfahren hat und wie er damals dazu stand. Von Sebastian Hornmold, der nach Tätigkeiten als Stadtschreiber und Vogt in Bietigheim unter Herzog Christoph seit 1553 als Kirchenratsdirektor mit wichtigen Fragen der Umsetzung der Reformation im Land betraut war, liegen aufschlussreiche Quellen vor. Diese berichten von seiner Arbeit, etwa den schwierigen Kontakten zu Ordensleuten in der Umgebung oder seinen Besuchen in anderen Klöstern des Landes. Die Begegnung mit diesen Originalen aus dem Landesarchiv Baden-Württemberg, Hauptstaatsarchiv Stuttgart, sowie wertvollen Bibelausgaben aus den Beständen der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart, dem landeskirchlichen Archiv Stuttgart und privaten Sammlungen öffnen ein authentisches »Fenster zur Reformation«.

Im Vergleich zu anderen Ausstellungen setzt die Präsentation im Hornmoldhaus darauf, dass die Besucher eingeladen sind, sich an interaktiven Stationen und bei der Nutzung von Medien und Spielen mit der ungeheuren Sprengkraft der neuen Entwicklungen des 16. Jahrhunderts auseinanderzusetzen, die sowohl Auswirkungen auf die Gesellschaft als auch auf den Einzelnen hatten.

Weitere Informationen und das umfangreiche Begleitprogramm entnehmen Sie diesem Flyer: Reformation erleben (PDF 520 KB)

Stadtmuseum Hornmoldhaus
Hauptstraße 57
74321 Bietigheim-Bissingen
Tel: 07142 74 352

„Daß sie dieses Evangelische Jubilaeum und Freuden-Fest auch Evangelisch feyren“

Instruktion für die württembergischen Kirchendiener zur Feier des Reformationsfests 1717. Stifts- und Dekanatsarchiv Herrenberg

Die Reformationsjubiläen in Herrenberg seit dem 17. Jahrhundert
Ausstellung im Stadtarchiv Herrenberg vom 04. Mai bis 30. Juni 2017

Mit Martin Luthers Thesenanschlag am 31. Oktober 1517 nahm die Reformation ihren Anfang. Das Gedenken an diese historische Zäsur am Beispiel Herrenbergs steht im Mittelpunkt der Ausstellung des Stadtarchivs. Vorgestellt werden die Reformationsjubiläen seit 1617. Zeitgenössische Exponate zeigen dabei auf, welche Ziele mit den Feiern verfolgt wurden und in welches politische wie gesellschaftliche Umfeld sie eingebettet waren.

Hier finden Sie den Flyer zu der Ausstellung:
Die Reformationsjubiläen in Herrenberg (PDF 5 MB)

Kontakt:
Stadtarchiv Herrenberg
Marienstraße 21
71083 Herrenberg
Tel.: 07032/954633-0
E-Mail: archivdontospamme@gowaway.herrenberg.de

Öffnungszeiten:
Mo bis Fr 8.30-12 Uhr sowie Mi u. Do 14-17 Uhr

Luthers Spuren geVOLKt

Sonderausstellung im Deutschen Bauernkriegsmuseum Böblingen
Einblicke in Luthers Leben, Denken und Wirken
Positionen zu seiner Person in 500 Jahren Reformationsgeschichte
26.02.2017 bis 16.06.2017

Zum Reformationsjubiläum zeigt das Bauernkriegsmuseum Böblingen knapp vier Monate lang die Sonderausstellung „Luthers Spuren geVOLKt“:
Die Ausstellung setzt sich auf 400qm Ausstellungsfläche mit dem Leben und Wirken des Reformators auseinander. Thematisiert werden dabei nicht nur längst bekannte Fakten, auch Kritik an Haltungen und Aussagen werden laut. Bereits zu seinen Lebzeiten hatte Luther viele Unterstützer – aber auch engagierte Gegner, selbst in Reihen derer, die wie er eine Reform der Kirche vorantrieben. Zu diesen zählte unter anderem der Thüringer Bauernunterstützer Thomas Müntzer, mit dem sich Luther in deftigen Wortgefechten heftig stritt.
Gezeigt werden Flugschriften und Texte aus der Lutherzeit im Original sowie viele Repliken, darunter eine Lutherbibel aus den Beständen des Bauernkriegsmuseums.
Besonders anschaulich und lebendig wird das Leben Martin Luthers durch eine Ausstellung in der Ausstellung präsentiert: Als Leihgabe des Städtischen Museums in Halberstadt konnte das Böblinger Bauernkriegsmuseum dankenswerterweise eine – in Baden-Württemberg bisher nicht gezeigte - große Tafelausstellung mit zahlreichen Zinnfiguren-Dioramen erhalten.

Hier finden Sie den Informationsflyer zu Ausstellung: Luther geVolkt (PDF 900 KB)

Kontakt:
Deutsches Bauernkriegsmuseum Böblingen
Museum Zehntscheuer
Pfarrgasse 2, 71032 Böblingen
Telefon 07031/6691705

Der Luthereffekt

500 Jahre Protestantismus in der Welt

12. April bis 5. November 2017

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Martin-Gropius-Bau, Berlin

Erstmals zeigt das Deutsche Historische Museum mit der Nationalen Sonderausstellung zum Reformationsjubiläum 2017 "Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt" die globale Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus zwischen den Kulturen. Welche Spuren hinterließ der Protestantismus in anderen Konfessionen, Religionen und Lebensentwürfen? Wie veränderte er sich selbst durch diese Begegnungen - und nicht zuletzt: Wie haben sich Menschen die evangelische Lehre angeeignet, sie geformt und gelebt? Sie erzählt eine weltumspannende Geschichte von Wirkung und Wechselwirkung, die um 1500 einsetzt und bis in die Gegenwart reicht, exemplarisch dargestellt an Europa und Deutschland, Schweden, Nordamerika, Korea und Tansania.

Das Deutsche Historische Museum präsentiert die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau auf ca. 3.000 qm und trägt hierfür herausragende Exponate von nationalen und internationalen Leihgebern zusammen, die vielfach noch nie in Deutschland zu sehen waren. Umfangreiche Vermittlungsangebote sowie ein attraktives Rahmenprogramm ergänzen die Ausstellung. Begleitend erscheint ein reich illustrierter Katalog.

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Luther! 95 Schätze – 95 Menschen

13. Mai bis 5. November 2017

Eine Ausstellung der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Lutherhaus/Augusteum, Lutherstadt Wittenberg Zum 500.

Reformationsjubiläum präsentiert die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt in Wittenberg die Nationale Sonderausstellung "Luther! 95 Schätze - 95 Menschen" im Collegium Augusteum, dem Vordergebäude des Lutherhauses. Auf einer Fläche von etwa 1.200 Quadratmetern werden Leihgaben aus nationalen und internationalen Sammlungen präsentiert. Zu den Exponaten zählen persönliche Gegenstände Martin Luthers ebenso wie Objekte aus der Wirkungsgeschichte der Reformation.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das zentrale Ereignis des Jubiläums, Luthers Thesenanschlag. Der erste Teil - "95 Schätze" - illustriert anhand außergewöhnlicher Exponate, die aus dem Umfeld des jungen Luther stammen, dessen Weg hin zum Reformator. Was war das für ein Mensch, der die Reformation in Gang brachte? Was hat den jungen Mönch angetrieben? Der zweite Teil der Ausstellung stellt "95 Menschen" mit ihren jeweiligen sehr persönlichen Beziehungen zum Reformator und seinem Werk vor. Die Auswahl der Personen ist auf keine Epoche begrenzt, sie stammen nicht nur aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt. Es werden Persönlichkeiten vom 16. bis zum 21. Jahrhundert vorgestellt: Revolutionäre, Aufklärer, Schriftsteller, Künstler, Philosophen. So begegnet der Besucher etwa Menschen wie Astrid Lindgren, Johann Wolfgang von Goethe, Edward Munch oder Steve Jobs.

Eine Mitmach-Ausstellung für Kinder und Jugendliche sowie ein abwechslungsreiches Begleitprogramm ergänzen die Schau.

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Luther und die Deutschen

4. Mai bis 5. November 2017

Eine Ausstellung der Wartburg-Stiftung auf der Wartburg, Eisenach

Mit jährlich 350.000 Besuchern ist die Wartburg in Eisenach heute die meistbesuchte Lutherstätte weltweit. Ein knappes Jahr lang schützten ihre dicken Mauern den Reformator Martin Luther, als er nach dem Wormser Reichstag (1521), geächtet und unter Kirchenbann stehend, das Neue Testament ins Deutsche übertrug. Damit legte er das Fundament für eine einheitliche deutsche Schriftsprache. Die Lutherstube - authentischer Wohn- und Arbeitsraum des Reformators auf der Burg - ist seit Jahrhunderten Ziel unzähliger Pilger aus der ganzen Welt.

Die Wartburg ist also der perfekte Schauplatz für die Nationale Sonderausstellung "Luther und die Deutschen", die anlässlich des 500. Reformationsjubiläums 2017 stattfindet, die den Reformator Martin Luther als nationale deutsche Symbol- und Projektionsfigur beleuchtet und dabei zeigt, wie jede historische Epoche ihr ganz eigenes Lutherbild prägte. Prägnante reformatorische Leitmotive werden im Kontext von 500 Jahren deutscher Geschichte vorgestellt und dabei von Luthers Sicht her ein Bogen bis zur Gegenwart geschlagen. Die Ausstellung widmet sich dabei drei großen Themenbereichen: Während im ersten Teil die Lutherstätte Wartburg als deutscher Erinnerungsort im Mittelpunkt steht, zeigt der zweite die kultur- und geistesgeschichtlichen Folgen von Luthers protestantischer Lehre auf. Die politische Instrumentalisierung der Reformation ist Gegenstand des dritten Ausstellungsteils.

Auf einer Gesamtfläche von mehr als 1.000 Quadratmetern werden circa 300 eindrucksvolle Exponate - Gemälde, Druckwerke, Skulpturen, Grafik und Alltagsgegenstände - aus den Beständen der Wartburg-Stiftung sowie von nationalen und internationalen Leihgebern präsentiert.

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Freiheit – Wahrheit – Evangelium. Reformation in Württemberg

Ausschnitt aus dem Mömpelgarder Altar um 1540, KHM-Museumsverband

Ausstellung des Landesarchivs Baden-Württemberg
Stuttgart: 13.09.2017 - 19.01.2018

Kloster Maulbronn: 14.09.2017 - 19.01.2018
Kloster Bebenhausen: 15.09.2017 - 19.01.2018
Kloster Alpirsbach: 16.09.2017 - 19.01.2018

2017 wird deutschlandweit das "Reformationsjubiläum" gefeiert. Das Herzogtum Württemberg gehörte zu den ersten protestantischen Territorien des Heiligen Römischen Reiches. Herzog Ulrich führte 1534 in seinem Territorium die Reformation ein. Doch bereits zuvor war der Streit um die Reformation im Herzogtum virulent.

Die Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart widmet sich dieser Frühzeit der Reformation im Herzogtum Württemberg. Wie kamen reformatorische Gedanken nach Württemberg, wie wurden sie von der Bevölkerung aufgenommen und welche Veränderungen fanden im Zuge der Einführung der Reformation in Württemberg statt? Dabei soll vor allem das Streben der Zeitgenossen nach geistlicher und sozialer Freiheit thematisiert werden, aber auch der Streit um die evangelische Wahrheit, der sich vornehmlich im neuen Medium des Buchdrucks sowie in Kunst und Musik entlud.

Durch die Kooperation des Landesarchivs mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg werden parallel zur zentralen Ausstellung in Stuttgart auch in den Klöstern Alpirsbach, Bebenhausen und Maulbronn Präsentationen gezeigt. Die in der Reformationszeit säkularisierten Klöster bieten den authentischen Rahmen zur Darstellung der Ereignisse vor Ort. Originale Schrift- und Bildzeugnisse, künstlerische Artefakte und dreidimensionale Objekte können durch die Kooperation mit zahlreichen Partnern, aber auch aus dem spektakulären Bestand des Landesarchivs selbst gezeigt werden. Durch die Unterstützung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart wird die Ausstellung multimedial gestaltet.

Weitere Informationen im Flyer (PDF 877 KB) und auf: www.reformation-in-württemberg.de

Kunstgebäude Stuttgart
Schlossplatz 2
70173 Stuttgart
Öffnungszeiten: Di, Do-So: 11-18 Uhr und Mi: 11-20 Uhr

 

 

Wanderausstellung "Evangelisch in Hohenzollern"

Die Ausstellung führt durch die wechselvolle Geschichte der ersten Evangelischen im katholischen Hohenzollern vom Übergang an Preußen 1850 bis zur Eingliederung in die Württembergische Landeskirche im Jahr 1950. Bis zur Übernahme Hohenzollerns durch Preußen 1850 hatte es nur ganze wenige Protestanten hier gegeben. Evangelische preußische Beamte, Industriearbeiter und Eisenbahnbedienstete ließen ihre Zahl nach 1850 stetig anwachsen. Das preußische Königshaus finanzierte den Bau von Kirchen in Hechingen und Sigmaringen. Nach dem Untergang Preußens im Gefolge des Zweiten Weltkriegs wurden die hohenzollerischen Kirchengemeinden 1950 in die Evangelische Landeskirche in Württemberg eingegliedert. Doch bis heute wird in ehemals hohenzollerischen Kirchengemeinden der Gottesdienst nach der Liturgie der altpreußischen Union gefeiert.

Zeitgenössische Exponate, Fotografien und Dokumente geben dabei profunde Einblicke in das Leben der Menschen und die Prägung der Diaspora-Gemeinden. Der Ausstellungskatalog erscheint bei Kohlhammer: 978-3-17-032132-8, 10€.

Über das Begleitprogramm mit Vorträgen, Konzerten und Gottesdiensten informiert das Faltblatt (PDF 462 KB).

Ausstellungsorte der Wanderausstellung

  • 16.11.2016 bis 27.01.2017
    Staatsarchiv Sigmaringen, Karlstr. 1 + 3

  • 09.02.2017 bis 24.03.2017
    Stadtbücherei Ebingen, Johannesstr. 5

  • 05.04.2017 bis 28.05.2017
    Hohenzollerisches Landesmuseum Hechingen, Schlossplatz 5

  • 22.06.2017 bis 13.08.2017
    Kunstmuseum Schüz im alten Pfarrhaus in Haigerloch, Schlosssteige 2

  • 18.08.2017 bis 31.08.2017
    Auf der Burg Hohenzollern

  • 03. bis 24.09.2017
    Evang. Gemeindehaus Gammertingen,
    Roter Dill 11

  • 14.10.2017 bis 25.11.2017
    Rathausgalerie Balingen,
    Färberstr. 2

  • 14.01. bis 04.02.2018
    Evang. Gemeindesaal Horb-Dettingen, Priorbergerstr. 16

  • 4.03. bis 29.04.2018
    Heimatmuseum »s’Mahles Haus« Rangendingen,
    Schulstr. 1

  • 06.05 bis 29.06.2018
    Rathaus Burladingen,
    Hauptstr. 49

 

Kontakt:

Landesarchiv Baden-Württemberg
stasigmaringendontospamme@gowaway.la-bw.de
Telefon 07571 / 101- 551

Evangelisches Dekanatamt Balingen
Telefon 07433 / 7019

Bildquellen:
Luther kommt: Landeskirchliches Archiv Stuttgart
Thesenanschlag Ausstellung Deutsches Bauernkriegsmuseum: A. und I. Müller für Stadtmuseum, Halberstadt
Lucas Cranach d. Ä., Kleiner Flügelaltar mit der Auferstehung Christi (Mitteltafel), der Hl. Barbara (l. Flügel, Innenseite) und der Hl. Katharina (r. Flügel, Innenseite), Anfang des 16. Jh.
Der Luthereffekt, Luther! 95 Schätze - 95 Menschen, Luther und die Deutschen: Staatl. Geschäftsstelle Luther 2017
"Piestisten", Johann Albrecht Bengel, Erklärte Offenbarung Johannis, 1746, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart