Europäischer Stationenweg

Geschichten auf Reisen - der Europäischer Stationenweg zum Reformationsjubiläum 2017

Von Turku im Norden bis Rom im Süden, Dublin im Westen bis Riga im Osten: 68 Orte in 19 verschiedenen Ländern und 47 unterschiedlichen Kirchen prägen den Europäischen Stationenweg.

„Leitend für die Identifizierung und Auswahl der Stationen sind die reformatorischen Impulse in ihrer Bedeutung für die gegenwärtige Zivilgesellschaft." Dies stand schon so in der Ausschreibung, die gemeinsam von der EKD, der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) und dem Schweizer Evangelischen Kirchenbund (SEK) ausging. Jede Station des Europäischen Stationenweges stehe für einen wesentlichen Aspekt der Reformation und ihrer Wirkungsgeschichte: aufgrund eines Ereignisses, einer Person oder eines in der Region signifikanten Themas.

Vor Ort werden regionale (Reformations-)Geschichten von den gastgebenden Kirchengemeinden in Kooperation mit kommunalen und zivilgesellschaftlichen Partnern inszeniert und präsentiert. Diese Geschichten werden auf dem Weg durch Europa gesammelt und auf der Weltausstellung Reformation in Lutherstadt Wittenberg in einem anderen Rahmen gezeigt.

Start für die Tour durch Europa ist Genf, die „Hauptstadt der Ökumene". Dieser erste Ort stellt gleich zu Beginn eine Doppelstation dar: Gastgeber ist zuerst der Ökumenische Rat der Kirchen und dann die reformierte Kirche des dortigen Kantons, erläuterte Ulrich Schneider. Charlotte Küffer, Beauftragte für das Reformationsjubiläum 2017 der Reformierten Kirche in Genf und Koordinatorin der Projekte dieser Kirche, äußerte sich erfreut, dass die Tour dort am 3. November 2016 startet.

Die letzte Station wird am 18. Mai 2017 Bernburg in Sachsen-Anhalt sein. Der Weg mündet dann in Wittenberg in die Weltausstellung Reformation.

Wir freuen uns, dass der Europäische Stationenweg auch zu uns kommt. Termine für Württemberg sind in magenta und Termine für Baden sind grün hinterlegt. Stationen und Termine finden Sie hier. (PDF 393 KB)

Die Faltkarte zum Europäischen Stationenweg finden Sie hier. (PDF 394 KB)

Weitere Informationen zum Europäischen Stationenweg „Geschichte auf Reisen" finden Sie hier.

Statements zum Europäischen Stationenweg von:

Heinrich Bedford-Strom  (PDF 189 KB)

Ulrich Schneider (PDF 192 KB)

Charlotte Kuffer (PDF 11 KB)

Europäischer Stationenweg in Tübingen

Plakat Stationenweg Tübingen

Auf den Spuren von Philipp Melanchthon, Herzog Ulrich von Württemberg und anderen

Freitag, 16.12.2016, 18:00 Uhr: Begrüßung des Geschichten-Mobils

Freitag, 16.12.2016, 18:30 Uhr: "Bildung und Religion - Freiheit inklusive", ein Podiumsgespräch mit Dr. h. c. Frank Otfried July, Landesbischof; Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg; Prof. Dr. Friedrich Schweitzer, Evang.- theol. Fakultät der Universität Tübingen; Cornelia Theune, Leiterin des Geschwister- Scholl-Gymnasiums Tübingen; Moderation: Holger Gohla, SWR

Samstag, 17.12.2016, ab 10:00 Uhr: "Geschichten der Reformation in Tübingen" an 7 Stationen: Evangelisches Stift (10:00 Uhr)Alte Burse (11:00 Uhr)Stiftskirche St. Georg (12:00 Uhr)Schloss Hohentübingen (14:00 Uhr)Kornhaus (15:00 Uhr)Rathaus (16:00 Uhr)Alte Aula (17:00 Uhr) 

und ab 20:00 Uhr: Motette in der Stiftskirche "Das sych wunnder alle welt" - Geistliche Musik des 16. und 17. Jahrhunderts zum Advent

Sonntag, 18.12.2016, 10:00 Uhr: Verabschiedung des Geschichten-Mobils

Programmflyer (PDF 1,08MB)

weitere Informationen erhalten sie auf der Homepage des Tübinger Kirchenbezirks, unter  "...da ist Freiheit" oder auf r2017.

Das Geschichten-Mobil zu Gast in Tübingen

Ein Beitrag von kirchenfernsehen.de

Der Europäische Stationenweg – Crailsheim als Gastgeber

Am 19. und 20. Dezember 2016 ist die „Europäische Reformationsstadt“ Crailsheim mit einem bunten Programm Gastgeber auf dem Stationenweg. Veranstaltungsorte sind Schweinemarktplatz, Liebfrauenkapelle und Rathaus, Marktplatz 1

Die Aktion in Crailsheim steht unter dem Motto
„Reformation – Zivilcourage – Engagement“.

Montag, 19. Dezember
18:00 Uhr Begrüßung des Geschichtenmobils (Schweinemarktplatz)

Dienstag, 20. Dezember
• ganztägig: „Geschichtenmobil“/Showtruck (Schweinemarktplatz)

• 16:00 -18.30 Uhr: „Markt der Möglichkeiten“ – kirchliche und soziale Initiativen präsentieren ihre Arbeit, dazu Ausstellungen, Präsentationen, Musik (Marktplatz, Rathaus, Liebfrauenkapelle)

• 19 Uhr: Öffentliche Festveranstaltung zum Thema „Reformation – Zivilcourage – Engagement“; musikalische Gestaltung durch das Hohenloher Streichquartett (Ratssaal)

Hier finden Sie das ausführliche Programm Stationenweg_Crailsheim (PDF 460 KB)

 

 

Europäischer Stationenweg in Schwäbisch Hall

Hans Kumpf, Michaelskirche

BRENZ MACHT SCHULE

Unter diesem Motto macht der Europäische Stationenweg in Schwäbisch Hall halt.

Johannes Brenz war der Ausbau des Armen- und Schulwesens besonders wichtig und bis heute sind Bildung und Inklusion in Schwäbisch Hall eng miteinander verknüpft.


Am 10. Januar kommt der Truck abends in Schwäbisch Hall an. Am Dietrich-Bonhoeffer-Platz wird er begrüßt und kann erkundet werden.

Am 11. Januar ist der Hauptfesttag, hier werden lokale und regionale Geschichten zur Reformation erzählt, gelesen und gehört. Abends gibt es eine große Festveranstaltung.

Am 12. Januar wird das Geschichtenmobil morgens wieder verabschiedet.

Einladungsbroschüre mit Programm (PDF 3,59MB)

Alle sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Geschichten einzubringen, den Truck zu erkunden und die Veranstaltungen gemeinsam zu feiern! Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Ev. Kirchenbezirks Schwäbisch Hall und auf der Homepage r2017 .

Pressemitteilung (PDF 264KB)vom 02.11.2016

SWP Haller Tagblatt vom 04.11.2016

© Beatrice Schnelle

© Beatrice Schnelle

Zu dem Motto "Brenz macht Schule" ist folgender Film in Schwäbisch Hall entstanden: