Wissenschaftliche Tagungen und Kongresse

Kolloquium Denkmalpflege: Die Reformatorenfenster von Ludwig Mittermaier in der Evangelischen Stadtkirche Ravensburg

23.-24. November 2017 im Schwörsaal Ravensburg

In Ravensburg hat sich ein deutschlandweit einzigartiger Fensterzyklus in der Evangelischen Stadtkirche erhalten. Dieser Fensterzyklus, der sieben kirchliche und weltliche Vertreter der Reformation zeigt, ist bundesweit einzigartig in seiner Ikonographie: lebensgroße ganzfigurige Darstellungen im Zentrum fünf Meter hoher Glasfenster. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes der Ravensburger Reformatorenfenster werden in der ab 20. Oktober 2017 laufenden Ausstellung einer breiten Öffentlichkeit präsentiert und im Rahmen des Kolloquiums vorgestellt.

Das Kolloquium: Nach einer Einführung in die regionale Geschichte der Reformation und der Luther-Rezeption im 19. Jahrhundert, widmet sich der Abendvortrag der vielfältigen Denkmallandschaft, die bis heute von den Auswirkungen dieses Umbruchs im 16. Jahrhundert zeugen. Am zweiten Tag sind die Fenster das zentrale Thema der Tagung. Ihr theologisches Programm und die Bau- und Nutzungsgeschichte der Kirche, außerdem der denkmalpflegerische Umgang mit den Fenstern. Der letzte Teil des Kolloquiums widmet sich zum einem dem Gesamtwerk Ludwig Mittermaiers. Zum anderen soll anhand des Überblicks zur Glasmalerei des 19. Jahrhunderts gezeigt werden, dass neben der Mittermaier Werkstatt zahlreiche weitere Firmen in Baden-Württemberg qualitativ hochwertige Verglasungen schufen. Das Kolloquium endet mit der Finissage zur parallel laufenden Ausstellung „gemalt und ins glas geschmolzen“ in der evangelischen Stadtkirche Ravensburg.

Um Anmeldung wird bis zum 10. November 2017 gebeten.
Tagungsort ist der Schwörsaal im Waaghaus, Marienplatz 19, 88212 Ravensburg.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Flyer (PDF 3,53 MB).

Frauen in kirchlichen Ämtern: Reformbewegungen in der Ökumene

Ökumenischer Kongress am 6. – 9. Dezember 2017 in Osnabrück

Im Zusammenhang des Reformationsgedenkens soll aus ökumenischer Perspektive ein Blick auf die Frage nach Frauen in kirchlichen Ämtern geworfen werden. Gerade aus katholisch-theologischer Perspektive ist es notwendig Diskussionsräume im Blick auf einen Zugang von Frauen zum Amt offen zu halten. Dafür wird das ökumenische Symposium einen wichtigen Beitrag leisten.

Veranstalterinnen
Prof. Dr. Margit Eckholt, Universität Osnabrück
Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek, Universität Oldenburg
Prof. Dr. Andrea Strübind, Universität Oldenburg
Prof. Dr. Dorothea Sattler, Universität Münster


Tagungsort
Universität Osnabrück, Schloss-Aula
Neuer Graben 29, 49074 Osnabrück


Anmeldung
Um schriftliche Anmeldung wird gebeten bis zum
31. August 2017 bei:
Universität Osnabrück
Institut für Katholische Theologie
Schloßstraße 4, 49074 Osnabrück
Telefon: +49 541 969 4198 oder +49 541 969 6030
E-Mail: aemterkongressdontospamme@gowaway.uni-osnabrueck.de

Informationen: Flyer (PDF 1,3 MB)

 

 

Luther heute

Ausstrahlungen der Wittenberger Reformation

Die Ringvorlesung (Wintersemester 2016/17) der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Tübingen ist nun als Buch erschienen.

Herausgeber: Ulrich Heckel, Jürgen Kampmann, Volker Leppin, Christoph Schwöbel

In diesem Buch werden die zentralen theologischen Anliegen Martin Luthers in ihren Grundzügen historisch sorgfältig dargestellt und in ihrer Bedeutung heute deutlich gemacht. Der Band bietet einen Überblick über die wichtigsten Themen reformatorischer Theologie aus der Sicht verschiedener Disziplinen. Er ist gedacht für alle, die Interesse haben am Studium der Relevanz der Reformation für Kirche und Gesellschaft heute.

Verlag utb, ISBN 978-3-8252-47928, 404 S., 8 Abb., 1 Karten, €19,99 bestellbar im Buchhandel oder bei http://www.utb-shop.de/luther-heute-9482.html

Lesen Sie hier ein Interview mit Herrn Dr. Ulrich Heckel, einem der Herausgeber des Buches. Was wäre wenn Luther heute lebte ? (PDF 400 KB). Das Interview führte die utb GmbH.

Kirchenfernsehen.de hat alle Vorträge aufgezeichnet. Zu sehen gibt es die einzelnen Videos auf dem Youtube-Kanal des Senders https://www.youtube.com/kirchenfernsehen

 

 

Württembergische Kirchengeschichte online

Das Portal Württembergische Kirchengeschichte online ist ein Projekt des Archivs und der Zentralbibliothek der württembergischen Landeskirche in Württemberg. Es besteht aus Texten, Personendatenbanken, Quellenveröffentlichungen, Online-Ausstellungen und Berichten über kirchengeschichtliche Projekte.
Unter Epochen/Reformation und konfessionelles Zeitalter können Sie sich einen Überblick über den Verlauf der Reformation in Württemberg verschaffen. Auch eine gezielte Suche nach Personen und Orten in Württemberg ist möglich.  

Das Portal erreichen Sie unter www.wkgo.de .

Luther digital

Logo

In dem "Digitalen Archiv der Reformation" sind rund 30 000 Dokumente der Reformationsgeschichte im Internet abrufbar.

Das „Digitale Archiv der Reformation“ besteht aus zwei Modulen:

Mit einem Ausstellungsmodul („Schaufenster“) spricht das Projekt die breite Öffentlichkeit und Bildungseinrichtungen, aber auch Museen und Ausstellungsplaner an. Dieses „Schaufenster der Reformationsgeschichte“ dokumentiert anhand von über einhundert herausragenden Einzelobjekten das Handeln führender Akteure und den Ablauf historischer Ereignisse. Zu den hochwertigen Digitalisaten der Originalquellen werden Transkriptionen  und umfangreiche Erläuterungen geliefert, die Bedeutungszusammenhänge herstellen. Da der Protestantismus vor allem im angelsächsischen Kulturkreis eine wichtige Rolle spielt, wurden einige ausgewählter Texte in die englische Sprache übersetzt. Eine Übersicht über weiterführende Literatur wie auch thematisch verwandte Internet-Angebote soll das Ganze abrunden.


Mit einem Forschungsmodul spricht das „Digitale Archiv der Reformation“ vorwiegend  Fachwissenschaftler, Heimatforscher und Ortschronisten an. Hier stehen die Protokolle der ersten protestantischen Visitationen im Mittelpunkt.

Die Dokumente sind unter www.reformationsportal.de abrufbar. Das Reformationsportal ist ein gemeinsames Projekt der brandenburgischen, hessischen, sachsen-anhaltischen, sächsischen und thüringischen Staatsarchive.

Reformation und Recht. Zur Kontroverse um die Kulturwirkungen der Reformation

Wissenschaftlicher Beirat für das Reformationsjubiläum 2017

Die deutschsprachige historische Forschung hat in den letzten Jahrzehnten verstärkt die besondere Bedeutung der Konfessionalisierung für die Entwicklung unserer Gesellschaft untersucht. Entgegen einer protestantisch dominierten Geschichtsschreibung am Beginn des 20. Jahrhunderts geht man nun davon aus, dass der tridentinische Katholizismus dabei ebenso modernisierend gewirkt habe wie der lutherische und der reformierte Protestantismus. Zeitgleich arbeitete auch die rechtshistorische Forschung die konfessionsbedingten Unterschiede in der Rechtsentwicklung heraus. Die grundsätzliche Infragestellung des kanonischen Rechts durch die Reformation brachte einen Innovationsschub mit sich, der sich auf alle Konfessionen und die gesamte Rechtskultur auswirken sollte.

zur Hompage 

 

Kontakt:

Dr. Ruth Slenczka

Geschäftsführung des

Wissenschaftlichen Beirats

Telefon  0151 10598908

ruth.slenczkadontospamme@gowaway.wittenberg.ekd.de

 

Luther 2017- 500 Jahre Reformation

Geschäftsstelle der EKD in Wittenberg

Markt 26, 06886 Lutherstadt Wittenberg