Archive zum Thema Reformation

Württembergische Kirchengeschichte online

Das Portal Württembergische Kirchengeschichte online ist ein Projekt des Archivs und der Zentralbibliothek der württembergischen Landeskirche in Württemberg. Es besteht aus Texten, Personendatenbanken, Quellenveröffentlichungen, Online-Ausstellungen und Berichten über kirchengeschichtliche Projekte.
Unter Epochen/Reformation und konfessionelles Zeitalter können Sie sich einen Überblick über den Verlauf der Reformation in Württemberg verschaffen. Auch eine gezielte Suche nach Personen und Orten in Württemberg ist möglich.  

Das Portal erreichen Sie unter www.wkgo.de .

Luther digital

Logo

In dem "Digitalen Archiv der Reformation" sind rund 30 000 Dokumente der Reformationsgeschichte im Internet abrufbar.

Das „Digitale Archiv der Reformation“ besteht aus zwei Modulen:

Mit einem Ausstellungsmodul („Schaufenster“) spricht das Projekt die breite Öffentlichkeit und Bildungseinrichtungen, aber auch Museen und Ausstellungsplaner an. Dieses „Schaufenster der Reformationsgeschichte“ dokumentiert anhand von über einhundert herausragenden Einzelobjekten das Handeln führender Akteure und den Ablauf historischer Ereignisse. Zu den hochwertigen Digitalisaten der Originalquellen werden Transkriptionen  und umfangreiche Erläuterungen geliefert, die Bedeutungszusammenhänge herstellen. Da der Protestantismus vor allem im angelsächsischen Kulturkreis eine wichtige Rolle spielt, wurden einige ausgewählter Texte in die englische Sprache übersetzt. Eine Übersicht über weiterführende Literatur wie auch thematisch verwandte Internet-Angebote soll das Ganze abrunden.


Mit einem Forschungsmodul spricht das „Digitale Archiv der Reformation“ vorwiegend  Fachwissenschaftler, Heimatforscher und Ortschronisten an. Hier stehen die Protokolle der ersten protestantischen Visitationen im Mittelpunkt.

Die Dokumente sind unter www.reformationsportal.de abrufbar. Das Reformationsportal ist ein gemeinsames Projekt der brandenburgischen, hessischen, sachsen-anhaltischen, sächsischen und thüringischen Staatsarchive.

Freiheit2017.net

Das Projekt freiheit2017.net entstand nach der Anregung der Reformationsbeauftragten der Ev. Landeskirche in Württemberg, Frau Dr. Christiane Kohler-Weiß, an den Ev. Bund Württemberg, sich an der Leseaktion "Baden Württemberg liest Luther" zu beteiligen.

Es fragt nach der wechselseitigen Übersetzbarkeit des Freiheitsbegriffs Luthers und der Reformation im Verhältnis zu gegenwärtigen Konzeptionen von Freiheit. Es versucht zu diesem Zweck Luthers Argumentation zugänglich zu machen und dieser die Vielfalt heutiger Freiheits-Auffassungen aus unterschiedlichen Lebensbereichen und Disziplinen gegenüberzustellen.

Herzstück des Projekts war eine von Mai bis Juni auf freiheit2017.net erfolgende Kommentierung von Luthers Freiheitsschrift durch die Nutzerinnen und Nutzer.

Was bedeutet Freiheit für mich und was für einen Sinn hatte sie in der Reformation? Passt beides zusammen? Jede Woche wird neuer Abschnitt von Luthers Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ auf der Startseite stehen. Expertinnen und Experten führen in die Texte ein.  Jede/r Interessierte konnte seine Meinung abgeben.

Das Projekt können Sie hier ansehen: www.freiheit2017.net/

Internetprojekt „Frauen und Reformation“

Auf der Seite http://www.frauen-und-reformation.de/ finden Sie das Lutherdekade-Onlineprojekt der Evangelischen Frauen in Deutschland e.V. (EFiD).

Das Portal würdigt die reformatorischen Impulse von Frauen vom 16. bis ins 21. Jahrhundert. „500 Jahre Reformation: Von Frauen gestaltet“ lässt den reformatorischen Gedanken vom Priestertum aller Getauften in seinen befreienden Aspekten lebendig werden. Denn wenn Reformationsjubiläum gefeiert wird, geht es auch um 500 Jahre bewegende Taten und Ideen von Frauen, die aktiv die Reformation und ihre Wirkungsgeschichte mitgestaltet haben.

Reformation und Recht. Zur Kontroverse um die Kulturwirkungen der Reformation

Wissenschaftlicher Beirat für das Reformationsjubiläum 2017

Die deutschsprachige historische Forschung hat in den letzten Jahrzehnten verstärkt die besondere Bedeutung der Konfessionalisierung für die Entwicklung unserer Gesellschaft untersucht. Entgegen einer protestantisch dominierten Geschichtsschreibung am Beginn des 20. Jahrhunderts geht man nun davon aus, dass der tridentinische Katholizismus dabei ebenso modernisierend gewirkt habe wie der lutherische und der reformierte Protestantismus. Zeitgleich arbeitete auch die rechtshistorische Forschung die konfessionsbedingten Unterschiede in der Rechtsentwicklung heraus. Die grundsätzliche Infragestellung des kanonischen Rechts durch die Reformation brachte einen Innovationsschub mit sich, der sich auf alle Konfessionen und die gesamte Rechtskultur auswirken sollte.

zur Hompage 

 

Kontakt:

Dr. Ruth Slenczka

Geschäftsführung des

Wissenschaftlichen Beirats

Telefon  0151 10598908

ruth.slenczkadontospamme@gowaway.wittenberg.ekd.de

 

Luther 2017- 500 Jahre Reformation

Geschäftsstelle der EKD in Wittenberg

Markt 26, 06886 Lutherstadt Wittenberg